Barfüsserplatz
Seibi
Mitten in Grossbasel, mitten im Alltag. Wer «Seibi» sagt statt Barfüsserplatz, spricht schon die Sprache der Republik.

GRÜNDUNGSAKTE · BASEL-CITY
Die Story
Das Label für BaslerInnen, die ihre Stadt nicht nur auf der Postkarte sehen. Die Inspiration finden wir im urbanen Basler Alltag.
Manifest
«Das Label für BaslerInnen, die ihre Stadt nicht nur auf der Postkarte sehen. Die Inspiration für unsere Kollektion finden wir im urbanen Basler Alltag. Die Leute, die Plätze, die Geschichten, die diese Stadt schreibt.»
Auf der Postkarte ist Basel das Münster, die Mittlere Brücke und ein Sonnenuntergang über dem Rhein. Alles richtig, alles schön. Aber wer nur das sieht, verpasst den Rest.
Die Republik Basel schaut deshalb genauer hin: auf die Häfen im Kleinbasel, auf die Wörter, die nur hier jemand versteht, auf die Leute am Rheinbord. Daraus werden Motive, und aus Motiven werden Shirts, Hoodies und Taschen.

Die Postkarte
Am Anfang der Bildwelt steht keine Kampagne, sondern eine alte Basler Postkarte: die Mittlere Brücke, vergilbtes Papier, ein Gruss aus einer Stadt, die schon immer am Wasser lebte.
Geblieben ist davon nicht die Farbe, sondern der Blick. Heute läuft die ganze Bildwelt schwarz-weiss, so wie das Signet und so wie die Farbe im Siebdruck: nur Licht und Schatten, kein Ton dazwischen, der vom Motiv ablenkt.
Logbuch der Häfen
Navy Base, Submarine Base, Port Basel: Die Motive der Republik tun so, als läge Basel an der Küste. Der Witz funktioniert nur, weil ein Teil davon stimmt. Die Docks gibt es wirklich.
1922
Das erste grosse Basler Dock nimmt den Betrieb auf. Seither legen am Westquai die Schiffe an, die Basel mit der Welt verbinden. Auf dem Shirt steht darum «DOCK 1 · SINCE 1922».
1936
Der Hafen wächst ins Klybeck. Die zweite Etappe der Hafengeschichte bekommt bei uns ihren eigenen Aufdruck: «DOCK 2 · SINCE 1936».
Heute
Die Rheinhäfen sind Basels Tor zur Nordsee, direkt am Dreiländereck von Schweiz, Deutschland und Frankreich. Basel liegt nicht am Meer. Es tut nur so. Und das ziemlich überzeugend.

Ortsregister
Jeder Ort hat zwei Namen: einen für die Karte und einen auf Baseldytsch. Wir nehmen beide.
Barfüsserplatz
Mitten in Grossbasel, mitten im Alltag. Wer «Seibi» sagt statt Barfüsserplatz, spricht schon die Sprache der Republik.
Der Rhein
Unser Strom, unser Meer-Ersatz. Auf Baseldytsch heisst er Rossbollemississippi, und genau so gross fühlt er sich im Sommer an.
Kleinhüningen
Seit 1922 wird hier beladen und gelöscht. Das erste Basler Dock, auf unseren Shirts als «Dock 1» verewigt.
Hafenbecken seit 1936
Die zweite Etappe der Basler Hafengeschichte. «Dock 2» auf der Brust, Kleinbasel im Rücken.
Über den Rhein
Eine der ältesten Rheinbrücken überhaupt. Sie verbindet Gross- und Kleinbasel und ziert schon die alte Postkarte der Republik.
Die andere Seite
Häfen, Quartiere, Leben am Wasser. Wer vom Hafen erzählt, erzählt von Kleinbasel.

Die Werft
Jedes Motiv macht die gleiche Reise. Sie beginnt mit Tusche auf Papier und endet dort, wo sie hingehört: draussen in der Stadt.

Am Anfang steht die Handzeichnung: der Totenkopf mit gekreuzten Knochen, Sternen und Banner. Schwarz auf weiss, wie ein Stempel in der Gründungsakte.

Gedruckt wird in Basel, bei Shirtworld an der Flughafenstrasse 24. Textildruck und Stickerei aus der eigenen Stadt, Rahmen für Rahmen von Hand durchgezogen.

Und dann raus damit: an den Rhein, aufs Boot, an den Seibi. Ein Motiv ist erst fertig, wenn es am Rheinbord Sonne abbekommt.
Making of
Kein Studio, keine Statisten-Agentur: die Szenen entstanden mitten in Basel, zwischen parkierten Autos und Herbstlaub. Das Originalmaterial vom Dreh, ungeschnitten.
Rohmaterial · ohne Ton
Gründungsakte · Artikel 1
Die Stadt schreibt die Geschichten. Das Label druckt sie.
…das isch Basel. Wer die Motive sehen will, geht in die Kollektion. Wer die Wörter dahinter lernen will, ins Lexikon.